Ankommen

Die Sache mit dem Ankommen ist ja immer so eine Sache. Ich bin jetzt jedenfalls, da. Hier. Irgendwie. Die Nacht begann gestern Abend um halb sechs und endete heute morgen um sechs wieder. Ein bisschen rumlümmeln, Reiseführer durchforsten, schreiben. Lesen, dass der Ex nichtmehr kommt. Der missgelaufene Versuch mich mit der Dusche anzufreunden. (Man hat die Wahl: Duschen oder nicht Duschen. Heiß oder dreckig.), das Haus verlassen. Und wieder der Gedanke: Wow. Krasse Scheisse. Ich bin in New York. Es ist alles so Klischee und doch ganz anders. Es ist abgefuckt und angeranzt und voller Charme und also genau so wie ich es liebe. Die Menschen sind unglaublich, ich würde gerne Stunden mit Ihnen verbringen und mir ihre Geschichten anhören. Es ist zauberhaft. Gelbe Taxen, Trucks, Menschen mit Kaffeebechern und Basecaps. Ampeln, die mehr freundliche Ratschläge geben, als wirklich zum stehen bleiben zu animieren. (Bei Ampel Nummer vier merkte ich, dass der freundlich gehende weisse Ampelmann „grün“ bedeutet). Was ich wirklich so nicht erwartete sind Neigungen. Also, Hügel. Wow!!!!! Es regnet und ich könnte schwören eben eine Schneeflocke gesehen zu haben. Es ist kalt aber okay. Ich hab getan, was ich am besten kann, gut aussehen einfach loslaufen, kaufte einer niedlichen Lady heisse Schokolade ab, staunte, sitze jetzt im Starbucks, Beschwerde an den Reiseveranstalter is raus, und gleich gehts weiter. Ohne richtigen Plan. Es ist Tag eins, wichtigstes Ziel ist heute Abend das William Fitzsimmons Konzert. Evtl. noch Museum um vier. Da is wohl freier Eintritt. Ansonsten: strolchen, staunen. Eisbären und Pinguine im Central Park finden. Einen Adapter finden, der auch mit dem Laptop Kabel kombinierbar ist. Genießen. Ankommen.
Es ist wundervoll und ich könnte gerade schreiben, schreiben, schreiben. Über die Menschen in der UBahn beispielsweise. Und Bilder hochladen, gemachte und die, die noch im Kopf sind. Aber das Übertragedings is im Hostel. Aber kommt alles. Und zwischendurch muss ja auch neues erlebt werden. Aber es ist alles so überwältigend. Und ich bin glücklich.

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