Meine erste Sportverletzung

Ich laufe immernoch. Alle 2 -3 Tage. Und kann erste Erfolge vorweisen. Nicht nur, dass ich jedes Mal ein bisschen länger durchhalte und das erste Mal von Läufer zu Läufer gegrüsst wurde, nein, ich hatte endlich auch meine erste Sportverletzung.
Letzte Woche war es so weit. Ich lief aus Gründen nicht auf der heimischen Wurzelpiste im Kreis sondern in heimatlichen Gefilden. Zum Aufwärmen erklomm ich den Berg, stretchte mich, lief los. Über Wiesen, Trampelpfade, Schotterwege. Es war herrlich. Himmlisch. Nur ich, viel grün, die Weite, das singen der Vögel und der Duft von Schafskötteln. So war Provinz, so war Leben, so war Freiheit. So war fieses Ziehen plötzlich im Oberschenkel. Ich ignorierte es, solange es ging, und es ging solange ich lief, aber kaum wurde ich langsamer zog es wieder fies. Ich hatte also die Wahl zwischen einem Leben als Forrest Gump und Schmerzen. Ich wählte letzteres und beschloß, es wie ein Mann zu nehmen: Ich rief den Marathonläufer meines Vertrauens an, jammerte, klagte, wir einigten uns auf eingipsen. Ich humpelte den Berg hinunter, sank auf die mütterliche Couch, ließ mich bedauern und den Schenkel massieren, cremte, salbte und hoffte.
Es ging alles gut. Drei Tage später überholte ich meine erste Walkerin.

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Eine Antwort zu Meine erste Sportverletzung

  1. Sven schreibt:

    Ich liebe Happy Ends!!!

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